Rebekka Habermas

Rebekka Habermas ist Professorin für Neuere Geschichte an der Georg August Universität Göttingen, hatte Gastprofessuren in Paris, Montreal, Oxford und New York und ist Mitglied des Wissenschaftsrats. Sie forscht u.a. zur Geschlechter-, Religions-, Kolonialgeschichte. Im Moment forscht sie zur Medizinaldemographischen Expedition 1913/14 in die „deutsche Südsee“, an der u.a. Emil Nolde teilnahm.


Publikationen (Auswahl)

  • Skandal in Togo. Ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte, Frankfurt am Main 2016.
  • Restitutionsdebatten, koloniale Aphasie und die Frage, was Europa ausmacht, in: APuZ 69 (2019) H. 40-42, S. 17-22.
  • Was verlieren wir, wenn wir restituieren? Von der Persistenz des Rettungsnarrativs, in: Zeitschrift für Volkskunde. Beiträge zur Kulturforschung 115 (2019) 2, S. 272-275.
  • Fromm, fleißig, unfrei. Missionare wollen zum rechten Glauben erziehen, nicht zur Gleichheit, in: ZEITGeschichte 4 (2019), S. 58-61.
  • Negotiating the Secular and the Religious in the German Empire. Transnational Approaches, Oxford 2019.
  • Abschied von der Rettungsphantasie. Koloniale Objekte und ihre Geschichte, in: Arsprototo 1 (2019), S. 25-26.
  • Benin Bronzen im Kaiserreich - oder warum koloniale Objekte so viel Ärger machen, in: Historische Anthropologie 25 (2017), H.3, S. 327-352.
  • Editorial: Globale Dinge - und was wir von ihnen lernen können, in: Historische Anthropologie 25 (2017), H.3, S. 301-307.
  • Colonies in the Countryside. Doing Mission in Imperial Germany, in: Journal of Social History 50 (2017), S. 502-517.

Kontakt:

Prof. Dr. Rebekka Habermas (Georg-August-Universität Göttingen)

Leiterin und universitäre Betreuerin des Teilprojekts: Handelsrouten und Netzwerke