| Erweiterte Beschreibung | Anmerkung auf der alten Karteikarte: „Sehr eigenartig. Ein (unten 20 mm dicker) 125 cm langer Streif Flusspferdhaut (gleich einem Stock), ist, mit Ausnahme des 32 cm langen Endes mit schmalen Streifen langhaarigen (bis 20 cm) Ziegenfells derart dicht umwickelt, dass dadurch ein dichter Haarbusch entsteht (mit Ausnahme einzelner schmaler schwarzer Streifen, weiß). Am oberen Teile sind, wenig bemerkbar, einige lebhaft feuerrote Federchen eingebunden. Sehr verschieden von Köcherschmuck A III c 767 mit langen Streifen Bocksfell mit langen weißen Haaren (Mandara-Heiden)“ Welche heutige ethnische Gruppe das Äquivalent der auf der Karteikarte genannten "Kongon-Heiden" sein könnte, konnte bisher nicht geklärt werden. Vielleicht bezieht sich Strümpells Angabe „Kongonheiden“ auf Personen, die in dem Ort Kong Kong (Gemeinde im Bezirk Mayo-Louti in Nordkamerun) leben. Der Zusatz "Heiden" in der kolonialzeitlichen Beschreibung weist darauf hin, dass es sich um eine nichtislamische Gruppe handelte; die die Fulbe-Herrschaft nicht anerkannte und nicht zum Islam konvertierte (IB 2021).
Nicht aufgefunden
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Bemerkungen
Die Angaben zum Datum des Erwerbs der Sammlung durch das SMBS variieren in diesem Konvolut und sind hier entsprechend der Angaben des damaligen Konservators Otto Finsch auf den Karteikarten angegeben.