RPM_V 5564
| Inventarnummer | RPM_V 5564 |
|---|---|
| Standort | Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim |
| Objektbezeichnung | Tabaksbeutel |
| Sammlungsort | Afrika, südliches Afrika, lt. Inv.-Buch Rielfontein, ehemals Deutsch-Südwestafrika, heute zu Südafrika gehörig, an der Grenze zu Namibia gelegen |
| Material |
Fell (unbestimmt) |
|---|---|
| Technik | unbestimmt |
| Teile |
Einzelteil |
| Datierung | vor 1907 |
| Objektart | Gebrauchsgegenstand |
| Typ |
Ethnographica |
| Kulturelle Zuschreibung | keine Zuschreibung |
| Erweiterte Beschreibung | Tabaksbeutel aus Fell geflickt mit buntem Kattun. Bastards in Rielfontein. D.S.W. Afrika. Zustand ist schlecht, es existiert aber eine Karteikarte mit Zeichnung. |
| Zugangsjahr zur Sammlung | 1907 |
|---|---|
| Zugangsmonat zur Sammlung | Januar |
| Zugangsart zur Sammlung |
als Schenkung |
| Zugang von | Dr. Gotthilf Hellwig, Stabsarzt, Hildesheim |
| Vorbesitzer | unbekannt |
Provenienz
| |
| Kürzel der Bearbeiterin/ des Bearbeiters |
SL |
|---|---|
| Inventarbuch-Eintrag | Tabaksbeutel aus Fell geflickt mit buntem Kattun. |
| Forschungsjahr der letzten Bearbeitung | 2020 |
| Forschungsmonat der letzten Bearbeitung | 05 |
| Forschungstag der letzten Bearbeitung | 29 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |
| Inventarbuchseite | |
|---|---|
| Karteikarte | |
| Weiterführende Literatur | "Der Hottentottenkrieg", 1907, S. 2 und S. 188. Dort die Information, dass Dr. Gotthilf Hellwig Feldarzt in Namibia und im März und Mai 1905 an zwei Gefechten, Großer Karrasberg und Kowes, beteiligt war. Stadtarchiv Hildesheim Best. 741, Nr. 204, Liste J 11/07 mit von Hellwig dem RM geschenkten Objekten. |
| Objekt URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/datenbank/exposition/rpm_v-5564/ |


Bemerkungen
In einer von Hellwig erstellten Objektliste in Stadtarchiv Hildesheim (Best. 741, Nr. 204, J 11/07) ist der Tabaksbeutel nicht den Bastern zugeordnet, sondern "gefunden auf einem Gefechtsfeld bei Alurisfontein (südlich von Warmbad) in der Stellung der Hottentotten" Laut Inv.-Buch war Hellwig zum Zeitpunkt seiner Schenkung in Hildesheim ansässig. Recherchen zu ihm (Stadtarchiv, dortige Meldekartei) ergaben aber keine in Zusammenhang mit der Provenienz weiterführenden Informationen. Nicht alle Objekte von seiner Liste erscheinen im Inventarbuch, nur die Schuhe V 5563 und der Tabaksbeutel V 5564.