ML_R.2776
| Inventarnummer | ML_R.2776 |
|---|---|
| Standort | Museum Lüneburg |
| Objektbezeichnung | Schale |
| Sammlungsort | Asien |
| Material | Ton |
|---|---|
| Technik |
geformt gebrannt |
| Maße | D: 12,4 cm; H: 6,1 cm |
| Teile | Keine Zuordnung |
| Datierung | 18. Jh. |
| Verknüpfte Personen und Institutionen | Johann Daniel Taube |
| Objektart | Gefäß |
| Typ |
Ethnographica |
| Kulturelle Zuschreibung |
Keine Zuschreibung |
| Zugangsjahr zur Sammlung | 1791 |
|---|---|
| Zugangsart zur Sammlung |
durch Kauf |
| Zugang von | Johann Daniel Taube |
| Vorbesitzer | Johann Daniel Taube |
Provenienz
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| Kürzel der Bearbeiterin/ des Bearbeiters |
HB |
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| Forschungsjahr der letzten Bearbeitung | 2025 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |
| Weiterführende Literatur | Ulfert Tschirner: Das Museum der Lüneburger Ritterakademie. Eine Geschichte des Sammelns um 1800. Regensburg 2020, S. 131 u. Kat. B. 26. | Körner, Gerhard, Das Raritätenkabinett im Museum für das Fürstentum Lüneburg, Lüneburg 1965, S. 7. | Tschirner, Ulfert, Der Sammler Johann Daniel Taube und die Gründung des Museums der Lüneburger Ritterakademie. Praktiken des Sammelns um 1800, Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie 24, 2022, S. 245-260. |
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| Objekt URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/datenbank/exposition/ml_r2776/ |


Bemerkungen
Die Tonschale stammt aus der Sammlung von Daniel Taube, wurde von diesem aber nicht in seinem Katalog verzeichnet. Die beiliegende Notiz „Ein Top welgen die indianischen machen, worin sie ire essen kochen“ ermöglichte es dem Lüneburger Museumsleiter Gebhardi um 1800, die Informationen in den Katalogen nachzutragen. Es ist unklar, ob die Schale West- oder Ostindien zugerechtnet werden muss.
Johann Daniel Taube wurde 1725 als Sohn des Celler Hofarztes geboren. Er studierte in Göttingen und ließ sich danach ebenfalls als Arzt in Celle nieder. Er legte eine große überwiegend naturwissenschaftliche Sammlung an und stand im Austausch mit Gelehrten unter anderem in Kopenhagen und Amsterdam. Außerdem hatte er verwandtschaftliche Beziehungen ins damalige niederländische Suriname, das heutige Suriname und Guyana. 1791 kaufte das Museum der Lüneburger Ritterakademie seine Sammlung für 1.600 Reichstaler. Die Sammlung bestand aus über 45 Tonnen und Kisten und wurde vom 25. Juni bis zum 6. Juli 1791 von Celle nach Lüneburg gebracht.