SMBS_1709-0409-00
| Inventarnummer | SMBS_1709-0409-00 |
|---|---|
| Alte Inventarnummer | A III c 641; Vw 4.3-51/2 |
| Standort | Städtisches Museum Braunschweig |
| Objektbezeichnung | Brustpanzer |
| Sammlungsort | Afrika, Kamerun, Region Extrême-Nord |
| Material | unbestimmt |
|---|---|
| Technik | unbestimmt |
| Maße | H: 46 cm; B: 41 cm; T: 24 cm |
| Teile | Keine Zuordnung |
| Datierung | vor 1905 |
| Verknüpfte Personen und Institutionen | Kurt Strümpell |
| Konvolut | 3. Konvolut Strümpell |
| Typ |
Ethnographica |
| Kulturelle Zuschreibung | keine Zuschreibung |
| Erweiterte Beschreibung | Anmerkung auf der alten Karteikarte: „Küraß aus dickem Leder (wohl Büffel). Wohl Fulla- oder Araberarbeit. Erbeutet bei einem Überfall des Musgu-Häuptlings Amarekai von Makedarua, Mandaragebirge. In der Form u. Größe ganz gleich mit dem Eisenpanzer (A III c 640).“ (1709-0408-00) Siehe auch Nr. 431 (1709-0431-00 Kriegshorn) |
| Zugangsjahr zur Sammlung | 1905 |
|---|---|
| Zugangsmonat zur Sammlung | Juli |
| Zugangsart zur Sammlung | unbekannt |
| Zugang von | Kurt Strümpell |
Provenienz
| |
| Kürzel der Bearbeiterin/ des Bearbeiters |
IB AH |
|---|---|
| Forschungsjahr der letzten Bearbeitung | 2021 |
| Forschungsmonat der letzten Bearbeitung | 03 |
| Forschungstag der letzten Bearbeitung | 15 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |
| Karteikarte | |
|---|---|
| Weiterführende Literatur | Veröffentlicht in: D. Hecht, „Katalog der afrikanischen Sammlung im Städtischen Museum Braunschweig. Braunschweiger Werkstücke ; 37“. Waisenhaus-Buchdr. und Verl., Braunschweig, 1968.; Literatur in Zusammenhang: „Waffen aus Zentral-Afrika. Afrika-Sammlung ; 2“. Museum für Völkerkunde, Frankfurt am Main, 1985. |
| Objekt URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/datenbank/exposition/smbs_1709-0409-00/ |

Bemerkungen
Strümpell war als Oberleutnant der "deutschen Schutztruppe" an zahlreichen Eroberungsfeldzügen gegen widerstandleistende nichtislamisierte Gruppen in Nordkamerun beteiligt. Die Angabe auf der Karteikarte deutet auf einen solchen Kolonialkrieg als gewaltsamen Aneignungskontext hin (IB 2022). Die Angaben zum Datum des Erwerbs der Sammlung durch das SMBS variieren in diesem Konvolut und sind hier entsprechend der Angaben des damaligen Konservators Otto Finsch auf den Karteikarten angegeben.