SMBS_1709-0317-01/02
| Inventarnummer | SMBS_1709-0317-01/02 |
|---|---|
| Alte Inventarnummer | A III c 556 |
| Standort | Städtisches Museum Braunschweig |
| Objektbezeichnung | Stiefel |
| Indigene Bezeichnung | zubudad (Schuwa), kuntura kura (Kanuri) |
| Sammlungsort | Afrika, Westafrika, Nigeria, Borno, Dikwa |
| Material |
Wolle |
|---|---|
| Technik | unbestimmt |
| Maße | H: 37 cm; T: 29 cm |
| Teile | Keine Zuordnung |
| Datierung | vor 1905 |
| Verknüpfte Personen und Institutionen | Kurt Strümpell |
| Konvolut | 3. Konvolut Strümpell |
| Typ |
Ethnographica |
| Kulturelle Zuschreibung | keine Zuschreibung |
| Erweiterte Beschreibung | Nach Aussage von Mustapha Kashimri von Schuwa-Frauen getragen (IB 2021). Anmerkung auf der alten Karteikarte: „Gearbeitet vom Hofschuster des Scheü (= Scheich) Sultan Sanda von Deutsch Bornu in Dikoa. (Marktpreis 3 Maria-Theresien-Thaler“). Die 3 ist durchgestrichen und 1 1/2 notiert. Vermutlich bezieht sich die Angabe 3 auf das Paar (IB 2021) Leichte Lederstiefel, ungefüttert, mit dünnen Sohlen. Auf den Außenseiten befinden sich Stickereien von Blumen und Blättern in verschiedenen Violett- und Grüntönen. Gebrauchsspuren an der Unterseite (IB 2021) |
| Zugangsjahr zur Sammlung | 1905 |
|---|---|
| Zugangsmonat zur Sammlung | Juli |
| Zugangsart zur Sammlung | unbekannt |
| Zugang von | Kurt Strümpell |
Provenienz
| |
| Kürzel der Bearbeiterin/ des Bearbeiters |
IB AH |
|---|---|
| Forschungsjahr der letzten Bearbeitung | 2021 |
| Forschungsmonat der letzten Bearbeitung | 03 |
| Forschungstag der letzten Bearbeitung | 15 |
| Status |
Provenienz bearbeitet |

Bemerkungen
Die Angaben zum Datum des Erwerbs der Sammlung durch das SMBS variieren in diesem Konvolut und sind hier entsprechend der Angaben des damaligen Konservators Otto Finsch auf den Karteikarten angegeben. Auf der Karteikarte ist notiert, dass Strümpell das Objekt auf dem Markt von Dikoa (heute Dikwa in Nigeria) in der damaligen deutschen Kolonie Kamerun kaufte. Strümpell war zu der Zeit Oberleutnant der deutschen Schutztruppe und in Dikoa stationiert. Die Umstände und heutige Bewertung des Erwerbs werden derzeit erforscht (IB 2022).