ML_R.2100
| Inventarnummer | ML_R.2100 |
|---|---|
| Standort | Museum Lüneburg |
| Objektbezeichnung | Bata-Kanu |
| Sammlungsort | Afrika, Zentralafrika, Äquatorialguinea/Kamerun |
| Material | Holz |
|---|---|
| Technik | unbestimmt |
| Maße | B: ca. 30 cm; H (Bord): 22 cm; L: ca. 340 cm |
| Teile | Keine Zuordnung |
| Datierung | vor 1923 |
| Verknüpfte Personen und Institutionen |
Julius Hilger |
| Objektart | Schifffahrt |
| Typ |
Ethnographica |
| Kulturelle Zuschreibung |
Keine Zuschreibung |
| Erweiterte Beschreibung | Kanu aus einem Baumstamm, Risse mit Nägeln repariert. |
| Zugangsjahr zur Sammlung | 1923 |
|---|---|
| Zugangsart zur Sammlung |
durch unbekannte Erwerbsart |
| Zugang von | Julius Hilger |
| Vorbesitzer | Julius Hilger |
Provenienz
| |
| Kürzel der Bearbeiterin/ des Bearbeiters |
HB |
|---|---|
| Forschungsjahr der letzten Bearbeitung | 2025 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |



Bemerkungen
Im Mai 1923 wurde dem Museum Lüneburg von Julius Hilger, dem Direktor der Lüneburger Wachsbleiche (ca. 1910-1925), ein Kanu angeboten. Der Einlieferer hatte das Kanu von seinem Aufenthalt in Westafrika mitgebracht. Er beschreibt das Boot als ein "etwas ramponiertes aber immerhin noch Form und Art zeigendenes Bata-Canoe". Als Beschreibung, der der Einlieferer eine kleine Zeichnung beigegeben hatte, führt er an: "Gearbeitet aus einem Stück Holz, längsseitig einige Risse. Länge etwa 4 mtr, Gewicht minimal, Tragfähigkeit in unbeschädigtem Zustand 2 Mann." Museumsdirektor Wilhelm Reinecke nahm das Boot als "wertvolle Ergänzung der ethnologischen Sammlung" an.
Die Stadt und Region Bata liegt in Äquatorialguinea, südlich von Kamerun. Während des Ersten Weltkriegs zogen sich die deutschen Truppen auf diesem Weg aus Kamerun zurück. Sollte das Kanu nicht von dort stammen, erscheint Kamerun, möglicherweise ein gleichnamiger Ort in Kamerun wahrscheinlich.