MALF_ET_003
| Inventarnummer | MALF_ET_003 |
|---|---|
| Standort | Museum der Stadt Alfeld |
| Objektbezeichnung | Dolch mit Scheide |
| Sammlungsort | Afrika, Zentralafrika, Sahelzone, Sahara |
| Material | Metall Leder Haut (unbestimmt) |
|---|---|
| Technik |
gewickelt verziert geschmiedet |
| Maße | L (Messer): 41 cm; B (Messer): 5,5 cm; L (mit Scheide): 44 cm; B (mit Scheide): 10 cm; L (Scheide): 29,5 cm; B (Scheide): 10 cm |
| Teile |
Kombination |
| Datierung | vor 1980 |
| Verknüpfte Personen und Institutionen |
Marlen Ruhe Hermann III. Ruhe |
| Objektart | Waffe |
| Typ |
Ethnographica |
| Kulturelle Zuschreibung | Tuareg |
| Erweiterte Beschreibung | Dolch mit Griff und Scheide, das Ende der Scheide ist in Form eines Fischschwanzes. An der Scheide befindet sich eine Schlaufe zum Tragen des Dolchs am Arm. Die Scheide ist mit Lederfransen verziert. |
| Zugangsjahr zur Sammlung | 2011 |
|---|---|
| Zugangsmonat zur Sammlung | 5 |
| Zugangstag zur Sammlung | 25 |
| Zugangsart zur Sammlung |
als Schenkung |
| Zugang von | Marlen Ruhe |
| Vorbesitzer | Marlen Ruhe |
Provenienz
| |
| Kürzel der Bearbeiterin/ des Bearbeiters |
CH |
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| Forschungsjahr der letzten Bearbeitung | 2023 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |
| Weitere Objekte der verknüpften Personen in anderen Sammlungen/Museen | Ein ähnlicher Dolch taucht in einer Privatsammlung auf, siehe Fischer & Zirngibl 1978, S. 23, Abb. 21. Dort heißt es: "Dagegen wird der Armdolch mit dem Ledergriff und dem spatenförmigen Knauf am Oberarm getragen, ebenfalls verboren unter dem Ärmel des Gewandes. Man findet diese Dolchform von der Zentral-Sahara bis nach Nord-Kamerun, von Nigeria bis zur äthiopischen Grenze im Sudan." |
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| Objekt URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/datenbank/exposition/malf_et_003/ |









Bemerkungen
Marlen Ruhe war die zweite Ehefrau von Hermann Ruhe III, dem letzten Leiter des Alfelder Tierhandelsunternehmen L. Ruhe KG. Sie übergab einen Teil der Objekte in Familienbesitz an das Museum der Stadt Alfeld (Leine) und an das Stadtmuseum Hannover. Die Provenienz dieser Objekte steht somit sehr wahrscheinlich in einem Zusammenhang mit den globalen Handelsnetzwerken der Tierhandelsfirma L. Ruhe KG.