BLM_ZG_3919,e,4
| Inventarnummer | BLM_ZG_3919,e,4 |
|---|---|
| Standort | Braunschweigisches Landesmuseum |
| Objektbezeichnung | Wurfspeer |
| Sammlungsort | Afrika, Zentralafrika, Kamerun, Douala |
| Material | Holz Metall (Eisen) |
|---|---|
| Technik |
geschnitzt geschmiedet |
| Maße | L (gesamt): 161 cm; L (Speerspitze): 16 cm; B (Speerspitze): 2,6 cm |
| Teile |
Einzelteil |
| Datierung | Vor 1915 |
| Verknüpfte Personen und Institutionen |
Ernst Gütte |
| Objektart | Waffe |
| Typ |
Ethnographica |
| Kulturelle Zuschreibung | keine Zuschreibung |
| Erweiterte Beschreibung | Wurfspeer, bestehend aus einem Holzschaft und einer Metallspitze (Eisen), in die der Holzschaft eingefügt ist. Die Metallspitze läuft blattförmig nach vorn spitz zu. |
| Zugangsjahr zur Sammlung | 1939 |
|---|---|
| Zugangsmonat zur Sammlung | 08 |
| Zugangstag zur Sammlung | 04 |
| Zugangsart zur Sammlung |
als Schenkung |
| Zugang von | Marie Gütte |
| Vorbesitzer | Ernst Gütte |
Provenienz
| |
| Kürzel der Bearbeiterin/ des Bearbeiters |
HP |
|---|---|
| Inventarbuch-Eintrag | Sechs Wurfspeere, Geschenk von Frau Gütte, Braunschweig, "Erinnerungen ihres verstorbenen Mannes an die Kolonien". |
| Forschungsjahr der letzten Bearbeitung | 2025 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |
| Weiterführende Literatur | Zur Herkunftsbestimmung der Waffen und des Köchers: Hendrik Wiethase, Pfeile, Bogen und Speere Afrikas, Wettin 2022. |
|---|---|
| Objekt URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/datenbank/exposition/blm_zg_3919e4/ |



Bemerkungen
Zur kulturellen Zuschreibung der Objekte siehe Hendrik Wiethase, Pfeile, Bogen und Speere Afrikas, Wettin 2022. Drei Objekte fehlen: ZG 3919,c (Basttasche für Jagdzwecke) und ZG 3919,g (zwei geschnitzte Pfeifenköpfe). Zu welchem Zweck und in welcher Position Ernst Gütte in Kamerun war, ist nicht bekannt. Über seine Meldekarte im Stadtarchiv Braunschweig ist lediglich bekannt, dass er am 24.6.1913 in Braunschweig mit dem Ziel Douala in Kamerun abgemeldet und am 17.4.1914 aus Douala in Kamerun kommend in Braunschweig wieder angemeldet wurde. Über den Ort und die Umstände des Erwerbs der Objekte durch Gütte ist nichts bekannt. Ernst Güttes geschiedene Ehefrau, Marie Gütte, hat die Objekte 1939 dem Braunschweigischen Landesmuseum geschenkt. Zur Schenkung ist im Inventarbuch des Museums vermerkt: "Erinnerungen ihres verstorbenen Mannes an die Kolonien".