SMBS_1709-0424-00
| Numéro d'inventaire | SMBS_1709-0424-00 |
|---|---|
| Ancien numéro d'inventaire | A III c 876; Vw 6.8-66/2 |
| Emplacement | Städtisches Museum Braunschweig |
| Nom de l'objet | Puppe für Fruchtbarkeitsritual |
| Désignation autochtone | wateyo (Doyayo); tantapa (Duupa) |
| Lieu de collecte | Afrika, Kamerun, Region Nord, Alantika-Berge, Bezirk Faro |
| Matériel | Indéfini |
|---|---|
| Technologie | Indéfini |
| Dimensions | H: 29 cm |
| Pièces |
Einzelteil |
| Rencontre | vor 1907 |
| Personnes et institutions associées | Kurt Strümpell |
| Lot mixte | 5. Konvolut Strümpell |
| Taper |
Ethnographica |
| Attribution culturelle | Aucune attribution |
| Description | Die Bezeichnung "Namtschi-Heiden" oder "Namschi" wurde in der Kolonialzeit, so auch in der Museumsdokumentation am SMBS, als ethnische Kategorie verwendet und schloß die Dowayo sowie Duupa mt ein. Der Begriff "Namtschi" ist abwertend und geht auf eine Fremdbezeichnung der Fulbe für nichtislamisierte Gruppen zurück, deren Angehörige von Fulbe-Herrschern versklavt wurden. Allgemein weist der Zusatz "Heiden" darauf hin, dass es sich um eine nichtislamische Gruppe handelte; die Fulbe-Herrschaft nicht anerkannten und nicht zum Islam konvertierte (IB 2021). Anmerkung auf der alten Karteikarte: „Holzgestell zu Fetischpuppe (bekleidet s. letzte Nummer). Aus einem Stück weichem Holz geschnitzt, soll menschliche Figur darstellen." Die Vermutung, dass diese Puppe als Gestell einer Fruchtbarkeitspuppe dienen sollte, ist wohl falsch. Mädchen tragen diese Puppen wie ein Kind oder eine Fruchtbarkeitspuppe auf dem Rücken Christopf Krüger schreibt zu unserer Puppe: "Die Kinderpuppe wurde 1907 erworben und zeigt nicht nur dieselbe Grundkonzeption wie die Kinderpuppen der Gegenwart, sondern auch Details, wie abgeschrägte Hände und Füße und auch einen trapezförmigen Kopf, wie sie auch heute noch, nach fast hundert Jahren, ausgeführt werden." Reste roter Farbe |
| Année d'accès à la collection | 1908 |
|---|---|
| Type d'accès à la collection | inconnu |
| Accès depuis | Kurt Strümpell |
Provenance
| |
| Abréviation du processeur |
IB AH |
|---|---|
| Année de recherche du dernier traitement | 2021 |
| Mois de recherche du dernier traitement | 03 |
| Journée de recherche de transformation finale | 14 |
| Statut |
Provenienz bearbeitet |
| Fiche | |
|---|---|
| Lectures complémentaires | Veröffentlicht in: C. Krüger, „Dowayo - Namchi : Puppen aus Kamerun ; die Dowayo und ihr Kult. africa incognita“. Gottschalk], [Düsseldorf, 2003.; Beschrieben in: Y. Schaller, „Les Kirdi du Nord-Cameroun“. Schaller [usw.]), (Strasbourg, 1973.; Beschrieben in: D. Hecht, „Katalog der afrikanischen Sammlung im Städtischen Museum Braunschweig. Braunschweiger Werkstücke ; 37“. Waisenhaus-Buchdr. und Verl., Braunschweig, 1968.; Literatur in Zusammenhang: R. Wente-Lukas, „Die materielle Kultur der nicht-islamischen Ethnien von Nordkamerun und Nordostnigeria. Studien zur Kulturkunde ; 43“. Steiner, Wiesbaden, 1977. |
| URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/fr/collections/exposition/smbs_1709-0424-00/ |


Remarques
1907 leitete Strümpell einen kolonialen Eroberungsfeldzug gegen die Dowayo und/oder die Dii. Die Angaben zum Datum des Erwerbs der Sammlung durch das SMBS variieren in diesem Konvolut und sind hier entsprechend der Angaben des damaligen Konservators Otto Finsch auf den Karteikarten angegeben.