ML_R.3140

Numéro d'inventaireML_R.3140
EmplacementMuseum Lüneburg
Nom de l'objetKopfstütze
Lieu de collecteAfrika, südliches Afrika, Südafrika oder Botswana
MatérielHolz
Technologie geschnitzt
verziert
DimensionsB: 44,6 cm; H: 24,7 cm; T: 12,3 cm
Pièces Aucune mission
Rencontrevor 1883
Personnes et institutions associées Heinrich Friedrich Alstein
Type d'objetMöbel
Taper Ethnographica
Attribution culturelleZulu
Tswana
DescriptionBreite Kopfstütze aus Holz; Sechs Beine, davon ist eine Seite kürzer als die andere. Die Stütze steht dadurch schräg. Beine an Rändern mit Linien umrandet. Eine exakte kulturelle Zuschreibung konnte nicht vorgenommen, aber auf die beiden angegebenen eingegrenzt werden.
Année d'accès à la collection1883
Type d'accès à la collection durch unbekannte Erwerbsart
Accès depuisHeinrich Friedrich Alstein
Propriétaire précédentHeinrich Friedrich Alstein

Provenance

  • o.D. acquis par Museum Lüneburg durch unbekannte Erwerbsart chez/auprès de Unbekannt.

Remarques

Die Kopfstütze stammt wahrscheinlich aus der Sammlung des Lehrers Heinrich Friedrich Alstein und kam dann um 1883 ins Museum. Sie lässt sich vermutlich den Zulu oder Tswana zuordnen. Alternativ könnte sie auch über einen Pastor Fressel 1878 geschenkt worden sein. Unwahrscheinlicher ist, dass sie aus der Sammlung Emil Feldtmanns stammt und als Sitzbank aus Kamerun ins Museum kam.

 

Heinrich Friedrich Alstein wurde am 28. November 1838 in Ehra bei Wittingen geboren. Von 1857 bis 1858 besuchte er das Lüneburger Bezirksseminar. Anschließend arbeitete bis 1861 als Küsteradjunkt und Lehrer in Hollenstedt. Danach war Alstein bis 1864 Seminarist in Hannover. Vom 1. April 1864 bis zum 1. April 1913 lehrte er an der Lüneburger Heiligengeistschule. Zu seinem feierlichen Ausscheiden wurde ein Antrag auf den Königlichen Hausorden von Hohenzollern IV. Klasse gestellt.

 

Alstein war Mitglied im Lüneburger Missionsverein und im Deutschen Palästina-Verein. Er schenkte unter anderem mehrere Löffel „der Betschuanen“. Es gibt keinen Hinweis, dass er selber nach Afrika reiste. Alstein wohnte in der Wallstr. 53 in Lüneburg. Seine Tochter Marie Alstein lebte noch bis 1951 und wohl unverheiratet am Sande 16.

Abréviation du processeur HB
Année de recherche du dernier traitement2025
Statut Provenienz in Bearbeitung
Lectures complémentaires

Behrens, Albert, Die ethnographische Sammlung, Jahresbericht des Museumsvereins für 1896/1898, 1899, S. 93-110, hier S. 100. | Jahresbericht des Museumsvereins für 1878, 1879, S. 21. | Handmann, R., Evangelisch-Lutherisches Missionsblatt. Jahrgang 1890, Leipzig 1890. | Acta personalia betr. den Lehrer Heinr. Friedr. Wilhelm Allstein, Stadtarchiv Lüneburg 17366. | Objekte R.3179.155 bis R.3179.159, Sammlung des Museumsvereins Lüneburg.

URLhttps://www.postcolonial-provenance-research.com/fr/collections/exposition/ml_r3140/
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