ML_R.3134
| Numéro d'inventaire | ML_R.3134 |
|---|---|
| Emplacement | Museum Lüneburg |
| Nom de l'objet | Kalebasse |
| Lieu de collecte | Amerika, Südamerika, Venezuela (?) |
| Matériel | Kürbis |
|---|---|
| Technologie |
verziert |
| Dimensions | B: 7 cm; H: 13 cm; T: 7 cm |
| Pièces | Aucune mission |
| Rencontre | 19. Jh. |
| Type d'objet | Gefäß |
| Taper |
Ethnographica |
| Attribution culturelle |
Keine Zuschreibung |
| Description | Einriss am oberen Rand, Verzierung außen mit Muster aus Linien, in der Mitte Blüten und Ranken. Beschriftung mit Bleistift am oberen Rand: "Venezuela" (unleserlich) "Garben", darunter "1880" oder "1889". |
| Année d'accès à la collection | unbekannt |
|---|---|
| Type d'accès à la collection |
durch unbekannte Erwerbsart |
Provenance
| |
| Abréviation du processeur |
HB |
|---|---|
| Année de recherche du dernier traitement | 2025 |
| Statut |
Provenienz in Bearbeitung |
| Lectures complémentaires | Görges, Wilhelm – Nebe, August, Geschichte des Johanneums zu Lüneburg, Lüneburg 1906, S. 131. | Zum Gedächtnis des verstorbenen Ehrenmitglieds und Stifters des Vereins Oberlehrers a. D. Steinvorth, Jahreshefte des Naturwissenschaftlichen Vereins für das Fürstentum Lüneburg 17 (1907), S. 57-61. | Jahresbericht des Naturwissenschaftlichen Vereins 1891/1892, Jahreshefte des Naturwissenschaftlichen Vereins für das Fürstentum Lüneburg 12 (1893), S. 8-15, hier S. 14. |
|---|---|
| URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/fr/collections/exposition/ml_r3134/ |




Remarques
Der Vergleich mit anderen Objekten deutet darauf hin, dass die Kalebasse aus dem Besitz des Lehrers Heinrich Dietrich Steinvorth kommt. Alternativ ist auch ein Einlieferer „Garben“ denkbar. Sie stammt wahrscheinlich aus Mittel- oder Südamerika, möglicherweise aus Venezuela oder dem nördlichen Brasilien.
Heinrich Dietrich Steinvorth wurde am 1. Juni 1817 in Beber bei Lauenau geboren. Er besuchte das Lehrerseminar in Hannover und trat zu Ostern 1842 eine Stelle am Lüneburger Johanneum an. 1887 wurde er pensioniert. Bis zu seinem Tod am 24. November 1905 lebte er in Hannover. Steinvorth war Mitbegründer und langjähriger Schriftführer des Naturwissenschaftlichen Vereins. Er verfasste zahlreiche Beiträge in den Jahresheften.
Heinrich Dietrich Steinvorth hatte mehrere Kinder. Eines davon, Karl Wilhelm August Walter Steinvorth, wanderte nach San José in Costa Rica aus. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Heinrich Dietrich Steinvorth über diesen Sohn seine lateinamerikanischen Objekte bezog. Wilhelm Steinvorth beschenkte den Naturwissenschaftlichen Verein auch direkt oder unter Vermittlung seines Schwiegervaters Conrad Lauenstein. Es gibt in Costa Rica wahrscheinlich noch mehrere Nachfahren der Familie.