RPM_V 8737

Numéro d'inventaireRPM_V 8737
EmplacementRoemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Nom de l'objetHolzplastik (weiblich)
Lieu de collecteLaut Inv.-Buch "angeblich aus ehem. Deutsch-Südwestafrika. Vermutlich: Herero". "Herero" wurde später durchgestrichen und durch "Ovambo" ersetzt. Afrika, südliches Afrika, Namibia oder südliches Angola.
Matériel Indéfini
Technologie Indéfini
DimensionsH: 48 cm
Pièces Einzelteil
Rencontreum 1900 (laut Inventarbuch)
Lot mixteDie Figur bildet ein Paar mit einer weiteren (männlichen), V 8736
Type d'objetSkulptur
Taper Ethnographica
Attribution culturelle Aucune attribution
DescriptionIm Inventarbuch: "Vermutlich: Herero". "Herero" wurde jedoch später durchgestrichen und ersetzt durch "Ovambo". Die Figur trägt einen ledernen Schurz, einen Gürtel aus geflochtener Pflanzenfaser, ein Halsband aus Pflanzenfaser oder Leder, einen geflochtenen Korb auf dem Kopf sowie ein Kind auf dem Rücken. Anmerkung von Nzila M. Mubusisi (National Museum of Namibia, Windhuk), September 2019: Diese Figur und V 8737 waren wahrscheinlich ein „gift to someone“ (d. h., für eine/n Europäer/in), denn die Menschen in Afrika würden keine Bildnisse von sich wie diese fürs eigene Heim herstellen.
Année d'accès à la collection1965
Type d'accès à la collection durch Kauf
Accès depuisEhrhardt, Hildesheim
Propriétaire précédentunbekannt

Provenance

  • 1965 acquis par Roemer-Museum Hildesheim (bis 1894: Städtisches Museum Hildesheim) durch Kauf chez/auprès de Ehrhardt, Hildesheim.

Remarques

Laut Inv.-Buch Kauf V/65, Akte Z 73/65, Kaufpreis DM 300. Recherchen über die Identität von "Ehrhardt" waren bislang erfolglos. - Das Landesmuseum Hannover besitzt zwei sehr ähnliche Figuren, Herkunft "Namibia", um 1900, von einer anderen Schenkerin/einem anderen Sammler.

Abréviation du processeur SL
Inscription au livre d'inventaireHolzplastik (weiblich).
Année de recherche du dernier traitement2020
Statut Provenienz in Bearbeitung
Page du livre d'inventairePDF
FichePDF
Lectures complémentaires

Zwei ähnliche Figuren aus Tansania (Ngoni), ebenfalls mit menschlichen Haaren, jedoch ohne Lederbekleidung usw., in Katalog 193 von Zemanek-Münster, Nürnberg, S. 360. Bei den Ngoni sollen dem Katalogtext zufolge solche Figuren "mythische oder reale Vorfahren" vorstellen und Opfergaben empfangen. tribal-art-zemanek-munster.auction.fr/_en/lot/pair-of-figures-tanzania-ngoni-wood-reddish-brown-and-black-10071807

URLhttps://www.postcolonial-provenance-research.com/fr/collections/exposition/rpm_v-8737/
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