RPM_V 10908
| Numéro d'inventaire | RPM_V 10908 |
|---|---|
| Emplacement | Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim |
| Nom de l'objet | Pilgerflasche |
| Lieu de collecte | China |
| Matériel | Indéfini |
|---|---|
| Technologie |
glasiert |
| Dimensions | H: 31 cm; B 24 cm; T 12 cm |
| Pièces |
Einzelteil |
| Rencontre | Qing-Dynastie, Mitte 18. Jahrhundert |
| Personnes et institutions associées | Ernst Ohlmer |
| Lot mixte | Sammlung Ernst Ohlmer |
| Taper |
Ethnographica |
| Attribution culturelle | Aucune attribution |
| Description | Qing-Dynastie (1644-1911); Mit runder, zu zwei Schauseiten abgeflachter Form über einem ovalen, nicht abgesetzten Fußring und mit einem schmalen, zylindrischen Hals, der durch zwei gekrümmte Henkel mit der Schulter verbunden ist. Der Dekor ist in verwischtem Unterglasurblau gemalt: Auf der Wandung, zwischen einem blaugrundigen Blattkranz unten und oben, auf jeder Seite ein Orangen-, ein Pfirsich- und ein Granatapfelzweig, auf der einen Seite mit Blüten zu Beginn des Wachstums, auf der anderen Seite mit Früchten; auf dem durch ein Profil in Höhe der Henkel gegliederten Hals je zwei Lingzhi-Pilze unten und ein Zahnschnittmuster oben. Ursprünglich Sammlung Ernst Ohlmer. Eine ähnliche Pilgerflasche, ebenfalls ohne Marke, befindet sich im National Palace Museum ( Blue-and-White Ware of the Ch'ing Dynasty, II, Tafel 16). Zwar ist bei diesem Beispiel das Unterglasurblau nicht so verwischt, doch ist nicht ganz auszuschließen, daß bei dem Hildesheimer Stück ein beabsichtigter Effekt erzielt werden sollte, wie er gelegentlich auch auf Beispielen des frühen 15. Jahrhunderts erscheint. Form und Dekor beziehen sich auf Vorbilder dieser Zeit. Im 18. Jahrhundert scheint es ein beleibtes Motiv gewesen zu sein, blühende und Früchte tragende Zweige gegeneinander zu stellen ( siehe Beispiele der Yongzheng-Periode, 1723- 1735; Blue-and-White Ware of the Ch'ing Dynasty, I, Tafel 2,5,11), das aber bereits in der frühen Ming-zeit ausgebildet war. Das Objekt ist im Katalog durch Ohlmers Sammlung unter der Nr. 293 (1932) und Nr. 43 (1898 Bunt) zu finden. |
| Année d'accès à la collection | zwischen 1881 und 1929 |
|---|---|
| Type d'accès à la collection |
als Schenkung |
| Propriétaire précédent | Seezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927) |
Provenance
| |
| Abréviation du processeur |
AN |
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| Année de recherche du dernier traitement | 2023 |
| Statut |
Provenienz in Bearbeitung |
| Réception | Ohlmer, Ernst, Führer durch die Ohlmer'sche Sammlung chinesischer Porzellane, z. Z. aufgestellt im Roemer-Museum Hildesheim, nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im Allgemeinen, seine Herstellung, Verwendung und Geschichte, Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1898| Ohlmer, Ernst und Louise, Führer durch die Ernst Ohlmer-Sammlung chinesischer Porzellane im Hermann Roemer-Museum in Hildesheim: nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im allgemeinen, seine Herstellung und Geschichte; Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1932| Wiesner, Ulrich, Chinesisches Porzellan: die Ohlmer'sche Sammlung im Roemer-Museum, Hildesheim, Mainz: Verlag Philipp von Zabern, 1981. |
|---|---|
| Lectures complémentaires | Nicklisch, Andrea, Die Sammlungen Ernst Ohlmer und Max von Brandt. Sammlungspraktiken im China der späten Qing-Zeit (1875-1914), Projekt-ID: KK_LA05_I2022, https://www.proveana.de/de/link/pro00000165. |
| URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/fr/collections/exposition/rpm_v-10908/ |


Remarques
Durch Ernst Ohlmer sind chinesische Porzellane zwischen 1881 und 1929 als Schenkung und als Nachlass ins Roemer-Museum Hildesheim gekommen. Die Sammlung E. Ohlmer war ab 1898 im Museum ausgestellt, eine endgültige Schenkung der Sammlung fand erst 1929 durch die Witwe Louise Ohlmer statt.