ML_R.3179.156

Numéro d'inventaireML_R.3179.156
EmplacementMuseum Lüneburg
Nom de l'objetLöffel
Lieu de collecteAfrika, südliches Afrika, Südafrika oder Botswana
MatérielHolz
Technologie geschnitzt
verziert
DimensionsB: 8 cm; H: 4 cm; L: 41 cm
Pièces Aucune mission
Rencontrevor 1881
Personnes et institutions associées Heinrich Friedrich Alstein
Type d'objetBesteck
Taper Ethnographica
Attribution culturelleZulu
Tswana
DescriptionEine exakte kulturelle Zuschreibung konnte nicht vorgenommen, aber auf die beiden angegebenen eingegrenzt werden.
Année d'accès à la collection1879 oder 1881
Type d'accès à la collection als Schenkung
Accès depuisHeinrich Friedrich Alstein
Propriétaire précédentHeinrich Friedrich Alstein

Provenance

  • 1879 oder 1881 acquis par Museum Lüneburg als Schenkung chez/auprès de Heinrich Friedrich Alstein.
  • o.D. acquis par Heinrich Friedrich Alstein durch unbekannte Erwerbsart chez/auprès de Unbekannt.

Remarques

Der Lehrer Heinrich Friedrich Alstein schenkte dem Museum 1879 (Eingangskatalognr. 1074 und 1110) und 1881 (Eingangskatalognr. 2108-2109) hölzerne Löffel „der Betschuanen“. Vergleichsobjekte im British Museum (Af.344 oder Af.300) legen nahe, dass die Löffel von Zulu hergestellt worden sein könnten.

 

Heinrich Friedrich Alstein (oft fälschlich "Allstein") wurde am 28. November 1838 in Ehra bei Wittingen geboren. Von 1857 bis 1858 besuchte er das Lüneburger Bezirksseminar. Anschließend arbeitete bis 1861 als Küsteradjunkt und Lehrer in Hollenstedt. Danach war Alstein bis 1864 Seminarist in Hannover. Vom 1. April 1864 bis zum 1. April 1913 lehrte er an der Lüneburger Heiligengeistschule. Zu seinem feierlichen Ausscheiden wurde ein Antrag auf den Königlichen Hausorden von Hohenzollern IV. Klasse gestellt.

 

Alstein war Mitglied im Lüneburger Missionsverein und im Deutschen Palästina-Verein. Er schenkte unter anderem mehrere Löffel „der Betschuanen“. Es gibt keinen Hinweis, dass er selber nach Afrika reiste. Alstein wohnte in der Wallstr. 53 in Lüneburg. Seine Tochter Marie Alstein lebte noch bis 1951 und wohl unverheiratet am Sande 16.

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Année de recherche du dernier traitement2025
Statut Provenienz in Bearbeitung
Lectures complémentaires

Behrens, Albert, Die ethnographische Sammlung, Jahresbericht des Museumsvereins für 1896/1898, 1899, S. 93-110, hier S. 100. | Handmann, R., Evangelisch-Lutherisches Missionsblatt. Jahrgang 1890, Leipzig 1890. | Acta personalia betr. den Lehrer Heinr. Friedr. Wilhelm Allstein, Stadtarchiv Lüneburg 17366. | Objekte R.3179.155 bis R.3179.159, Sammlung des Museumsvereins Lüneburg.

URLhttps://www.postcolonial-provenance-research.com/fr/collections/exposition/ml_r3179156/
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