ML_R.3139
| Numéro d'inventaire | ML_R.3139 |
|---|---|
| Emplacement | Museum Lüneburg |
| Nom de l'objet | Kopfstütze |
| Lieu de collecte | Afrika, südliches Afrika, Südafrika oder Botswana |
| Matériel | Holz |
|---|---|
| Technologie |
geschnitzt verziert |
| Pièces | Aucune mission |
| Rencontre | vor 1883 |
| Personnes et institutions associées |
Heinrich Friedrich Alstein |
| Type d'objet | Möbel |
| Taper |
Ethnographica |
| Attribution culturelle | Zulu Tswana |
| Description | Schmale Kopfstütze aus Holz mit sechs Beinen und Schnitzverzierungen. Oben Aufschrift mit Beistift: "Geschenk von Alstein/1883". Eine exakte kulturelle Zuschreibung konnte nicht vorgenommen, aber auf die beiden angegebenen eingegrenzt werden. |
| Année d'accès à la collection | 1883 |
|---|---|
| Type d'accès à la collection |
durch unbekannte Erwerbsart |
| Accès depuis | Heinrich Friedrich Alstein |
| Propriétaire précédent | Heinrich Friedrich Alstein |
Provenance
| |
| Abréviation du processeur |
HB |
|---|---|
| Année de recherche du dernier traitement | 2025 |
| Statut |
Provenienz in Bearbeitung |
| Lectures complémentaires | Behrens, Albert, Die ethnographische Sammlung, Jahresbericht des Museumsvereins für 1896/1898, 1899, S. 93-110, hier S. 100. | Handmann, R., Evangelisch-Lutherisches Missionsblatt. Jahrgang 1890, Leipzig 1890. | Acta personalia betr. den Lehrer Heinr. Friedr. Wilhelm Allstein, Stadtarchiv Lüneburg 17366. | Objekte R.3179.155 bis R.3179.159, Sammlung des Museumsvereins Lüneburg. |
|---|---|
| URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/fr/collections/exposition/ml_r3139/ |




Remarques
Die Kopfstütze stammt aus der Sammlung des Lehrers Heinrich Friedrich Alstein und kam 1883 ins Museum. Sie lässt sich vermutlich den Zulu oder Tswana zuordnen.
Heinrich Friedrich Alstein wurde am 28. November 1838 in Ehra bei Wittingen geboren. Von 1857 bis 1858 besuchte er das Lüneburger Bezirksseminar. Anschließend arbeitete bis 1861 als Küsteradjunkt und Lehrer in Hollenstedt. Danach war Alstein bis 1864 Seminarist in Hannover. Vom 1. April 1864 bis zum 1. April 1913 lehrte er an der Lüneburger Heiligengeistschule. Zu seinem feierlichen Ausscheiden wurde ein Antrag auf den Königlichen Hausorden von Hohenzollern IV. Klasse gestellt.
Alstein war Mitglied im Lüneburger Missionsverein und im Deutschen Palästina-Verein. Er schenkte unter anderem mehrere Löffel „der Betschuanen“. Es gibt keinen Hinweis, dass er selber nach Afrika reiste. Alstein wohnte in der Wallstr. 53 in Lüneburg. Seine Tochter Marie Alstein lebte noch bis 1951 und wohl unverheiratet am Sande 16.