SMBS_1709-0440-00

Inventory numberSMBS_1709-0440-00
Old inventory numberA III c 720
LocationStädtisches Museum Braunschweig
Object nameFlöte, "Kriegspfeife"
Place where collectedAfrika, Kamerun, Region Nord oder Extrême-Nord, "Mandaragebirge"
Materials Not assigned
Technology Not assigned
DimensionsH: 33 cm
Parts Not assigned
Year of manufacturevor 1905
Associated people and institutionsKurt Strümpell
Bundle3. Konvolut Strümpell
Category of object Ethnographica
Cultural attribution No attribution
DescriptionStrümpell bezeichnete einen Großteil der von ihm gesammelten Flöten als „Kriegshorn“, „Signalhorn“ oder „Kriegspfeife“. Möglicherweise geht diese Bezeichnung auf einen kriegerischen Erwerbskontext zurück (IB 2021). Nach der Literatur wurden Flöten bei den nichtislamischen Gruppen in Nordkamerun zum Vergnügen oder bei Zeremonien gespielt, z. B. bei Totenfesten oder im Zusammenhang mit der Initiation (vgl. Wente-Lukas 1977, S. 261 ff.). Als ethnische Zuordnung ist auf der kolonialzeitlichen Karteikarte "Ngili Wuhum - u. Lam-Heiden" angegeben. Lam heißt heute ein Ort im Departement Mayo-Louti in der Region Nord. Er liegt neben Guider und wird überwiegend von den Guidar bewohnt. Mit „Ngili Wuhum“ war vermutlich das heutige Guili gemeint. Der Ort befindet sich im heutigen Extrême-Nord im Departement Mayo-Tsanaga, an der Grenze zu Nigeria. Er wird v.a. von den Bana gewohnt. Was es mit der Bezeichnung „Wuhum“ auf sich hat, ist nicht nachvollziehbar. Demnach kann das Objekt auf die Guidar oder Bana zurückgehen (Tevodai Mambai und Isabella Bozsa, 8.09.2021).
Year of arrival in the current collection1905
Month of arrival in the current collectionJuli
Type of acquisition unknown
AcquiredKurt Strümpell

Provenance

  • Juli 1905 acquired through Städtischen Museum Braunschweig (seit 1861) als Schenkung at/from Kurt Strümpell.
  • 1905 acquired through Kurt Strümpell (1872-1947) durch unbekannte Erwerbsart at/from unbekannter Person.

Comments

Die Angaben zum Datum des Erwerbs der Sammlung durch das SMBS variieren in diesem Konvolut und sind hier entsprechend der Angaben des damaligen Konservators Otto Finsch auf den Karteikarten angegeben.

Editor's initials IB
AH
Year of most recent editing2021
Month of most recent editing03
Day of most recent editing15
Status Provenienz noch nicht bearbeitet
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