ML_R.3135
| Inventory number | ML_R.3135 |
|---|---|
| Location | Museum Lüneburg |
| Object name | Kalebasse |
| Place where collected | Amerika, Südamerika, Venezuela (?) |
| Materials | Kürbis |
|---|---|
| Technology |
verziert |
| Dimensions | B: 11 cm; H: 15,5 cm; T: 11 cm |
| Parts | Not assigned |
| Year of manufacture | 19. Jh. |
| Type of object | Gefäß |
| Category of object |
Ethnographica |
| Cultural attribution |
Keine Zuschreibung |
| Description | Kalebasse, verziert mit Mustern, Linien und Blättern. Reste von Zettel am oberen Rand, Reste von schwarzer Schrift. |
| Year of arrival in the current collection | unbekannt |
|---|---|
| Type of acquisition |
durch unbekannte Erwerbsart |
Provenance
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| Editor's initials |
HB |
|---|---|
| Year of most recent editing | 2025 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |
| Related literature | Görges, Wilhelm – Nebe, August, Geschichte des Johanneums zu Lüneburg, Lüneburg 1906, S. 131. | Zum Gedächtnis des verstorbenen Ehrenmitglieds und Stifters des Vereins Oberlehrers a. D. Steinvorth, Jahreshefte des Naturwissenschaftlichen Vereins für das Fürstentum Lüneburg 17 (1907), S. 57-61. | Jahresbericht des Naturwissenschaftlichen Vereins 1891/1892, Jahreshefte des Naturwissenschaftlichen Vereins für das Fürstentum Lüneburg 12 (1893), S. 8-15, hier S. 14. |
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| Object URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/en/database/exposition/ml_r3135/ |





Comments
Der Vergleich mit anderen Objekten deutet darauf hin, dass die Kalebasse aus dem Besitz des Lehrers Heinrich Dietrich Steinvorth kommt. Alternativ ist auch ein Einlieferer „Garben“ denkbar. Sie stammt wahrscheinlich aus Mittel- oder Südamerika, möglicherweise aus Venezuela oder dem nördlichen Brasilien.
Heinrich Dietrich Steinvorth wurde am 1. Juni 1817 in Beber bei Lauenau geboren. Er besuchte das Lehrerseminar in Hannover und trat zu Ostern 1842 eine Stelle am Lüneburger Johanneum an. 1887 wurde er pensioniert. Bis zu seinem Tod am 24. November 1905 lebte er in Hannover. Steinvorth war Mitbegründer und langjähriger Schriftführer des Naturwissenschaftlichen Vereins. Er verfasste zahlreiche Beiträge in den Jahresheften.
Heinrich Dietrich Steinvorth hatte mehrere Kinder. Eines davon, Karl Wilhelm August Walter Steinvorth, wanderte nach San José in Costa Rica aus. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Heinrich Dietrich Steinvorth über diesen Sohn seine lateinamerikanischen Objekte bezog. Wilhelm Steinvorth beschenkte den Naturwissenschaftlichen Verein auch direkt oder unter Vermittlung seines Schwiegervaters Conrad Lauenstein. Es gibt in Costa Rica wahrscheinlich noch mehrere Nachfahren der Familie.