RPM_V 10947
| Inventory number | RPM_V 10947 |
|---|---|
| Location | Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim |
| Object name | Teller |
| Place where collected | China |
| Materials | Not assigned |
|---|---|
| Technology |
glasiert |
| Dimensions | H: 4 cm; Dm: 27,5 cm |
| Parts |
Einzelteil |
| Year of manufacture | Qing-Dynastie, um 1700(?) |
| Associated people and institutions | Ernst Ohlmer |
| Bundle | Sammlung Ernst Ohlmer |
| Category of object |
Ethnographica |
| Cultural attribution | No attribution |
| Description | Qing-Dynastie (1644-1911), Chenghua-Marke (1465-1485), aber Kangxi-Periode (1662-1722); Mit gerundeten Seiten und breitem, schräg nach außen stehendem Rand. Der Dekor ist über der matten, weißen, verunreinigten Glasur in den Emailfarben der "famille verte", in Grün, Blau, Aubergine und Rot, gemalt: Die ganze Innenseite übergreifender Dekor aus einem Löcherfelsen, Schmetterlingen und Beerenpflanzen. "Famille verte" (franz. "grüne Familie2) ist eine Art chinesisches Porzellan, dessen über der Glasur mittels transparenter Schmelzfarben ausgeführte Malerei vorwiegend grüne Farbtöne aufweist. Es ist auch eine Bezeichnung für nicht glasiertes grünfarbenes Porzellan. In China wird "famille verte" "Yingcai" (kräftige Farbe) genannt und diente als Vorbild für in Ansbach/Deutschland hergestellte Fayencen. Die Sechs-Zeichen-Marke innerhalb eines Doppelrings ist in Unterglasurblau auf die Basis geschrieben. Das Objekt ist im Katalog durch Ohlmers Sammlung unter der Nr. 32 (1932) und Nr. 36 (1898 Bunt) zu finden. |
| Year of arrival in the current collection | zwischen 1881 und 1929 |
|---|---|
| Type of acquisition |
als Schenkung |
| Previous owner | Seezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927) |
Provenance
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| Editor's initials |
AN |
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| Year of most recent editing | 2023 |
| Status |
Provenienz in Bearbeitung |
| Reception | Ohlmer, Ernst, Führer durch die Ohlmer'sche Sammlung chinesischer Porzellane, z. Z. aufgestellt im Roemer-Museum Hildesheim, nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im Allgemeinen, seine Herstellung, Verwendung und Geschichte, Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1898| Ohlmer, Ernst und Louise, Führer durch die Ernst Ohlmer-Sammlung chinesischer Porzellane im Hermann Roemer-Museum in Hildesheim: nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im allgemeinen, seine Herstellung und Geschichte; Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1932| Wiesner, Ulrich, Chinesisches Porzellan: die Ohlmer'sche Sammlung im Roemer-Museum, Hildesheim, Mainz: Verlag Philipp von Zabern, 1981. |
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| Related literature | Nicklisch, Andrea, Die Sammlungen Ernst Ohlmer und Max von Brandt. Sammlungspraktiken im China der späten Qing-Zeit (1875-1914), Projekt-ID: KK_LA05_I2022, https://www.proveana.de/de/link/pro00000165. |
| Object URL | https://www.postcolonial-provenance-research.com/en/database/exposition/rpm_v-10947/ |


Comments
Durch Ernst Ohlmer sind chinesische Porzellane zwischen 1881 und 1929 als Schenkung und als Nachlass ins Roemer-Museum Hildesheim gekommen. Die Sammlung E. Ohlmer war ab 1898 im Museum ausgestellt, eine endgültige Schenkung der Sammlung fand erst 1929 durch die Witwe Louise Ohlmer statt.