RPM_V 10933

Inventory numberRPM_V 10933
LocationRoemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Object nameSchale
Place where collectedChina
Materials Not assigned
Technology glasiert
DimensionsH: 7,5 cm; Dm: 22,5 cm
Parts Einzelteil
Year of manufactureQing-Dynastie (1644-1911), Yongzheng-Marke und -Periode (1723-1735)
Associated people and institutionsErnst Ohlmer
BundleSammlung Ernst Ohlmer
Category of object Ethnographica
Cultural attribution No attribution
DescriptionMit leicht gerundeten, schräg nach außen stehenden Seiten. Der Dekor ist in einem blassen Unterglasurblau gemalt: Auf der Außenwandung, viermal wiederholt, Medaillons mit den Blumen der vier Jahreszeiten, Pflaume, Päonie, Lotos und Chrysantheme, und dazwischen Arabeskenranken; im Inneren auf dem Grund ein Medaillon mit einem Schmetterlingspaar, eingefaßt von einem Doppelring, der sich unterhalb der Lippe, innen und außen, sowie am Fußring wiederholt. Die Sechs-Zeichen-Marke innerhalb eines Doppelrings ist in Unterglasurblau auf die Basis geschrieben. Der Dekor dieser Schale sollte möglicherweise ursprünglich mit Emailfarben über der Glasur in Doucai-Technik ergänzt werden, für die der unterglasurblaue Dekor die Konturlinien gebildet hätte. Wegen des kleinen Brandrisses auf der Basis und der leichten Verformung der Schale wurde dies wahrscheinlich dann unterlassen. Zu der Hildesheimer Schale gibt es in Doucai-Technik identische Beispiele in der William Rockhill Nelson Gallery of Art ( Sekai toji zenshu, XII, Tafel 64), im Gulbenkian Museum ( Legeza, Malcom Macdonald Collection, Kat. Nr. 378) und im Victoria and Albert Museum. Das Objekt ist im Katalog durch Ohlmers Sammlung unter der Nr. 256 (1932) und Nr. 67 (1898 Bunt) zu finden.
Year of arrival in the current collectionzwischen 1881 und 1929
Type of acquisition als Schenkung
Previous ownerSeezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927)

Provenance

  • zwischen 1881 und 1929 acquired through Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim als Schenkung at/from Seezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927).
  • 1872-1880 acquired through Seezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927) durch Kauf at/from unbekanntem Verkäufer.

Comments

Durch Ernst Ohlmer sind chinesische Porzellane zwischen 1881 und 1929 als Schenkung und als Nachlass ins Roemer-Museum Hildesheim gekommen. Die Sammlung E. Ohlmer war ab 1898 im Museum ausgestellt, eine endgültige Schenkung der Sammlung fand erst 1929 durch die Witwe Louise Ohlmer statt.

Editor's initials AN
Year of most recent editing2023
Status Provenienz in Bearbeitung
ReceptionOhlmer, Ernst, Führer durch die Ohlmer'sche Sammlung chinesischer Porzellane, z. Z. aufgestellt im Roemer-Museum Hildesheim, nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im Allgemeinen, seine Herstellung, Verwendung und Geschichte, Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1898| Ohlmer, Ernst und Louise, Führer durch die Ernst Ohlmer-Sammlung chinesischer Porzellane im Hermann Roemer-Museum in Hildesheim: nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im allgemeinen, seine Herstellung und Geschichte; Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1932| Wiesner, Ulrich, Chinesisches Porzellan: die Ohlmer'sche Sammlung im Roemer-Museum, Hildesheim, Mainz: Verlag Philipp von Zabern, 1981.
Related literature

Nicklisch, Andrea, Die Sammlungen Ernst Ohlmer und Max von Brandt. Sammlungspraktiken im China der späten Qing-Zeit (1875-1914), Projekt-ID: KK_LA05_I2022, https://www.proveana.de/de/link/pro00000165.

Object URLhttps://www.postcolonial-provenance-research.com/en/database/exposition/rpm_v-10933/
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