RPM_V 10917

Inventory numberRPM_V 10917
LocationRoemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Object nameFlasche
Place where collectedChina
Materials Not assigned
Technology glasiert
DimensionsH: 28 cm; Dm: 13 cm
Parts Einzelteil
Year of manufactureMing-Dynastie (1368-1644), Wanli-Periode (1573-1619)
Associated people and institutionsErnst Ohlmer
BundleSammlung Ernst Ohlmer
Category of object Ethnographica
Cultural attribution No attribution
DescriptionMit bauchigem Gefäßkörper, der in einen langen, schmalen, leicht nach oben verjüngten Hals mit nach außen gestellter Lippe übergeht. Der Dekor ist in blassem Unterglasurblau über den ganzen Gefäßkörper und einen Teil des Halses als einer Bildzone gemalt: Shoulao, der mit Laozi identifizierte Gott des langen Lebens, thronend auf einer Felsenplatte, empfängt die taoistischen "acht Unsterblichen", jeder mit seinem Attribut, sowie weitere taoistische Gestalten; und hinter den Wolken erscheint die Göttin des "Westlichen Paradieses" Xi Wang Mu, deren "Pfirsichfest" alle dreitausend Jahre am Geburtstag der Göttin stattfindet. Unterhalb der Lippe ein Band mit Ruyi-Zeptern. Ursprünglich versprach der Taoismus, durch Kontemplation und Selbstbeherrschung, aber auch durch magische Praktiken, die Erlangung der Unsterblichkeit. Im Laufe einer Popularisierung wurde dieses Ziel auf "langes Leben", dem höchsten Gut nach chinesischer Auffassung, reduziert. Das Objekt ist im Katalog durch Ohlmers Sammlung unter der Nr. 174 (1932) und Nr. 76 (1898 Blauweiß) zu finden.
Year of arrival in the current collectionzwischen 1881 und 1929
Type of acquisition als Schenkung
Previous ownerSeezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927)

Provenance

  • zwischen 1881 und 1929 acquired through Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim als Schenkung at/from Seezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927).
  • 1889-1898 acquired through Seezolldirektor Ernst Ohlmer (1847-1927) durch unbekannte Erwerbsart at/from kaiserlich-preußischen Gesandten Max von Brandt (1835-1920).
  • 1875-1880 acquired through kaiserlich-preußischen Gesandter Max von Brandt (1835-1920) durch Kauf at/from unbekanntem Verkäufer.

Comments

Durch Ernst Ohlmer sind chinesische Porzellane zwischen 1881 und 1929 als Schenkung und als Nachlass ins Roemer-Museum Hildesheim gekommen. Die Sammlung E. Ohlmer war ab 1898 im Museum ausgestellt, eine endgültige Schenkung der Sammlung fand erst 1929 durch die Witwe Louise Ohlmer statt.

Editor's initials AN
Year of most recent editing2023
Status Provenienz in Bearbeitung
ReceptionOhlmer, Ernst, Führer durch die Ohlmer'sche Sammlung chinesischer Porzellane, z. Z. aufgestellt im Roemer-Museum Hildesheim, nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im Allgemeinen, seine Herstellung, Verwendung und Geschichte, Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1898| Ohlmer, Ernst und Louise, Führer durch die Ernst Ohlmer-Sammlung chinesischer Porzellane im Hermann Roemer-Museum in Hildesheim: nebst Bemerkungen über chinesisches Porzellan im allgemeinen, seine Herstellung und Geschichte; Hildesheim: Gerstenberg Verlag, 1932| Wiesner, Ulrich, Chinesisches Porzellan: die Ohlmer'sche Sammlung im Roemer-Museum, Hildesheim, Mainz: Verlag Philipp von Zabern, 1981.
Related literature

Nicklisch, Andrea, Die Sammlungen Ernst Ohlmer und Max von Brandt. Sammlungspraktiken im China der späten Qing-Zeit (1875-1914), Projekt-ID: KK_LA05_I2022, https://www.proveana.de/de/link/pro00000165.

Object URLhttps://www.postcolonial-provenance-research.com/en/database/exposition/rpm_v-10917/
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