| 扩展说明 | Der Gürtel wurde von Dowayo-Forschungspartnern als persönliches (spirituelles) Schutzobjekt bezeichnet, dass bei Großwildjagden oder in Kriegen von Männern angelegt wurde. Als Name war lediglich der Fulbe-Begriff bekannt. Ob es sich bei dem Gürtel um ein Objekt der Dowayo oder Chamba handelte, blieb unklar. Die Bezeichnung "Namtschi-Heiden" oder "Namschi" wurde in der Kolonialzeit, so auch in der Museumsdokumentation am SMBS, als ethnische Kategorie verwendet und schloß die Dowayo sowie Duupa mt ein. Der Begriff "Namtschi" ist abwertend und geht auf eine Fremdbezeichnung der Fulbe für nichtislamisierte Gruppen zurück, deren Angehörige von Fulbe-Herrschern versklavt wurden. Forschungspartner der Duupa bezeichneten den Gürtel als Schmuck für Frauen (IB 2021). Alte Karteikarte: "Gürtel aus Fell (vielleicht Rind oder Antilope). Sehr eigenartig geflochten (mit Strick am Ende zum zusammenziehen. Das Fell ist so dick als bei Rind, sehr kurz be... meist schwarz mit einzelnen weißen Streifen.)"
Das gefleckte Fell an den geflochtenen Lederstücken ist nur noch an der Außenseite zum Teil vorhanden. Der Gürtel wird durch einen Strick zusammengebunden. |
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备注
1907 leitete Strümpell einen kolonialen Eroberungsfeldzug gegen die Dowayo und/oder die Dii. Die Angaben zum Datum des Erwerbs der Sammlung durch das SMBS variieren in diesem Konvolut und sind hier entsprechend der Angaben des damaligen Konservators Otto Finsch auf den Karteikarten angegeben.