Andrea Nicklisch

Andrea Nicklisch

Andrea Nicklisch studierte Altamerikanische Sprachen und Kulturen, Ethnologie sowie Vor- und Frühgeschichte (M.A., 2001) an der Universität Hamburg und absolvierte dann ein Volontariat am Ethnologischen Museum Berlin im Fachreferat Amerikanische Archäologie Mesoamerika.

Zwischen 2005 und 2009 war sie als Projektkoordinatorin und Kuratorin für nationale und internationale Ausstellungen des Ethnologischen Museums Berlin tätig. Von 2009 bis 2013 promovierte sie im DFG-geförderten Emmy-Noether-Projekt „Text, Bild, Performanz…“ am Historischen Seminar der Universität Hamburg, Arbeitsbereich Außereuropäische Geschichte (Abschluss Juli 2014). Ihre Dissertation, für die sie 2010 und 2011 Archivrecherchen in Bolivien durchführte, befasste sich mit multiplen Lesarten von Bildern auf kirchlichen Silberarbeiten des 17. und 18. Jahrhunderts aus dem bolivianischen Altiplano.

Seit Juli 2015 ist sie Kuratorin der ethnografischen Sammlung des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim.

Im Rahmen des Teilprojektes Sammlerbiographien und ihre Netzwerke hat Andrea Nicklisch gemeinsam mit Sabine Lang die Sonderausstellung "Modische Schwergewichte aus Namibia. Traditionelle Kleidung und Schmuck der Herero-Frauen" kuratiert, die vom 11. Februar bis 2. August 2020 im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim zu sehen ist.

 

Publikationen (Auswahl):

  • Continuity and Discontinuity in 17th- and 18th-Century Ecclesiastical Silverworks from the Southern Andes. In: Albertina Nugteren (Hg.): Religion, Ritual and Ritualistic Objects. http://www.mdpi.com/journal/religions/special_issues/Ritual, 2018.
  • Die Biographie der Dinge – Die Godeffroy’schen Ethnographica als Wanderer durch Zeit und Raum. In: Jürgen Elvert, Martina Elvert (Hg.): Akteure, Agenten, Abenteurer. Beiträge zur Ausstellung „Europa und das Meer“ im Deutschen Historischen Museum Berlin. Berlin, Duncker & Humblot, 2018 (gemeinsam mit Astrid Windus)
  • Provenienzforschung zu Objekten aus kolonialen Kontexten am Roemer- und Pelizaeus-Museum ­Hildesheim. In: Provenienz & Forschung, hrsg. vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, 2.2018, S. 54-59 (gemeinsam mit Sabine Lang).
  • Den Sammlern auf der Spur. Ethnologische Provenienzforschung am Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, 2017/2018. In Vorbereitung, erscheint Frühjahr 2020 (gemeinsam mit Sabine Lang und mit einem Beitrag von Tristan Oestermann).

Kontakt:

Dr. Andrea Nicklisch

Kuratorin der ethnografischen Sammlung des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim

Teilprojektleiterin: Sammlerbiographien und ihre Netzwerke